Vor wenigen Tagen kam es in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet zu einer schweren Sturzflut. Besonders betroffen sind der Distrikt Rasuwa, zu dem auch die Langtang-Region gehört, nördlich von Kathmandu sowie die Region um Gyirong/Kyirong auf tibetischer Seite. Die Wassermassen haben dort große Schäden angerichtet, und die Such- und Rettungsarbeiten dauern weiterhin an. Zum Glück ist niemand aus unserem Team betroffen.
Reisen nach Nepal sind weiterhin möglich
Wichtig ist uns, darauf hinzuweisen, dass sich die Katastrophe auf eine bestimmte Region konzentriert. Die anderen großen Reiseregionen Nepals, darunter die Annapurna- und Everest-Region, sind davon nicht betroffen und weiterhin bereisbar. Unsere Reisen in diese Gebiete können nach aktuellem Stand wie geplant stattfinden.
Wir stehen in engem Kontakt mit unserem Team in Nepal und beobachten die weitere Entwicklung aufmerksam.
Gerade jetzt ist es wichtig, Nepal weiterhin zu bereisen
Der Tourismus ist für sehr viele Menschen in Nepal eine der wichtigsten Lebensgrundlagen. Bleiben nach einer solchen Katastrophe die Gäste auch in den nicht betroffenen Regionen aus, trifft dies zusätzlich zahlreiche Familien, Guides, Träger, Fahrer, Hotels und viele weitere Menschen, die unmittelbar oder mittelbar vom Tourismus leben.
Gerade in den Monaten außerhalb der Monsunzeit und während der Hauptreisezeiten im Frühjahr und Herbst möchten wir daher ausdrücklich dazu ermutigen, Nepal weiterhin zu besuchen. Die meisten Regionen des Landes sind nicht von der aktuellen Katastrophe betroffen und können weiterhin bereist werden. Wer seine geplante Reise nach Nepal durchführt, unterstützt damit gleichzeitig die Menschen vor Ort und trägt dazu bei, dass sich das Land von den Folgen dieser schweren Katastrophe erholen kann.
Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die Angehörige und Freunde verloren haben oder noch immer auf Nachricht von Vermissten warten.
