Der ultimative – Traumtrek Everest Base Camp Trek

Irina & Benedikt & Ueli & Anna Barbara · 26.04. – 13.05.2026

Namaste – नमस्ते
Dies war meine dritte Reise mit geoDiscovery Tours und bereits die zweite Reise nach Nepal. Vor zwei Jahren unternahm ich gemeinsam mit meinem Mann den Mardi-Himal-Trek im Annapurna Gebiet. Damals waren wir zu zweit unterwegs, begleitet von einem Guide und einem Porter. Zuhause angekommen konnten wir unsere Begeisterung kaum in Worte fassen. Noch bevor die Erinnerungen verblasst waren, begannen wir bereits von der nächsten Reise ins Himalayagebiet zu träumen. Diesmal wollten wir gemeinsam mit unseren Freunden Ueli und Anna Barbara zu reisen.
Von unserem Guide Sagar von geoDiscovery Tours erhielten wir die Empfehlung, den Everest Base Camp Trek zu machen. Everest – jener Ort, den man aus den sozialen Netzwerken als überfüllt und vermüllt kennt? Wir fragten uns, wie sich der Trek in Wirklichkeit zeigen würde. Und doch war da etwas in uns, das sich längst entschieden hatte, dorthin zu reisen, weniger aus Gewissheit als aus einer Faszination für den Himalaya selbst.
Heute können wir sagen: Keine Sekunde haben wir diese Entscheidung bereut.
Tatsächlich, man ist auf dieser Route selten allein. Doch gerade darin liegt ein besonderer Reiz. Menschen aus allen Ecken der Welt begegnen sich auf demselben Weg. Für einige Stunden oder Tage teilt man dieselben Anstrengungen, dieselbe Kälte, dieselbe Freude über einen sonnigen Morgen. Gespräche entstehen dabei von selbst.
Die Reise fand gegen Ende der Saison statt. Gleichzeitig sorgte die angespannte Lage im Nahen Osten dafür, dass deutlich weniger Touristen unterwegs waren als üblich. Dennoch gehörte der Weg oft nicht den Wanderern, sondern den unzähligen Maultieren, Dzopkyos und Yaks, den starken Trägern, die allerlei Materialien bergauf schleppten, sowie den einzelnen Bauern, die ihre Waren nach Namche Bazar brachten. Geduldig traten wir zur Seite und liessen sie vorbeiziehen – sie waren die eigentlichen Herren des Pfades.
Die Unterkünfte entlang der Trekkingroute sind gut ausgebaut. Wer jedoch europäischen Hotelkomfort erwartet, wird enttäuscht sein. Der Himalaya ist kein Ort für Luxus. Er belohnt auf andere Weise. Wer die Berge liebt, findet hier einen Reichtum, den kein noch so luxuriöses Hotel bieten kann.
Oft verbargen sich die Berge hinter Wolken und Nebel, als wollten sie daran erinnern, dass ihre Schönheit niemals selbstverständlich ist. Doch wenn die Sonne durch die Wolken brach und die Gipfel über uns aufragten, die noch immer mehrere tausend Meter höher waren als dort wo wir uns befanden, dann wurde die Anstrengung nebensächlich. In solchen Momenten spürt man eine seltsame Verbundenheit mit der Welt.
Die ersten Tage bis Namche Bazar führten uns durch die dichten und üppigen Himalayawälder, geprägt von Kiefern, Tannen, Wacholder und bunten Rhododendren, über schwingende Hängebrücken, vorbei an buddhistischen Klöstern und liebevoll geführten Lodges. Mit jedem Höhenmeter veränderte sich die Landschaft. Die Bäume verschwanden, die Farben wurden karger, die Wege steiniger. Schliesslich erinnerte die Umgebung an eine schneebedeckte Mondlandschaft.
Das Gehen wurde langsamer. Jeder Schritt verlangte mehr Kraft als der Vorherige. Vier Stunden Schlaf gelten auf 5’000 m bereits als eine gute Nacht; mehr erwartet man nicht. Am Morgen gefriert das Wasser am Fensterbrett. Du kratzt vorsichtig das Eis von der Fensterscheibe, um zu sehen, ob sich das frühe Aufstehen für den Sonnenaufgang gelohnt hat. Es hat sich gelohnt.
Am Ende bleibt nicht nur das Ziel, sondern vor allem der Weg. Die Gewissheit, dass er uns verändert hat, ohne dass wir es genau benennen könnten. Was noch bleibt, ist die grosse Dankbarkeit – für den Weg, die Menschen, die Erfahrungen und das Erlebte.

Thukje che – ཐུགས་རྗེ་ཆེ
Dhanyabad धन्यवाद
Irina & Benedikt & Ueli & Anna Barbara