Heute erkunden wir Kathmandu mit einem ortsansässigen Städteführer. Der Tag ist flexibel und wird nach dem gestaltet, was Sie gerne sehen möchten. Die meisten und beliebtesten Orte und Sehenswürdigkeiten sind im Allgemeinen Pashupatinath – ein Hindu Tempel mit Totenverbrennungsplätzen- und die Boudhanath Stupa. Ab Nachmittag fahren wir nach Ramechap, für den Flug nach Lukla. Übernachtung im Guest House, (F).
Tag 3: Lukla (2.840 m) – Phakding (2.610 m), ca. 7–8 km, 3 Stunden, ↑150 m ↓380 m
Nach einer spannenden Landung in Lukla werden wir die Trekkingtour beginnen. Heute erwartet uns ein unschwerer erster Wandertag mit kurzer Entfernung zum Tagesziel durch das wunderschöne Dudh-Kosi-Flusstal, in dem wir an vielen geschnitzten Manisteinen und Gebetsmühlen vorbeikommen. Diese sind typisch für die buddhistisch geprägte Sherpa-Region. Übernachtung am Flussbett des Dudh Kosi. Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 4: Phakding (2.610 m) – Namche Bazaar (3.445 m), ca. 11 km, 7 Stunden, ↑1.050 m ↓200 m
Heute queren wir mehrmals über teils längere Hängebrücken den tosenden Gletscherfluss „Dudh Kosi“ – benannt nach seiner milchigen Farbe. Teilstrecken führen durch Pinienwälder und freies Gelände, und wir entdecken Terrassenfelder mit Nutzpflanzen. Wir begegnen Eselherden und Yaks, die Handelsgüter transportieren. Unsere Route führt durch die Dörfer Benkar, Monjo und Jorsale. Nach der Hillary-Hängebrücke steigen wir steiler nach Namche Bazaar (3.445 m) auf. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 5: Namche Bazaar (3.445 m) – Akklimatisierungstag, ca. 4–5 km, 3 Stunden, ↑400 m ↓400 m
Heute steht ein wichtiger Akklimatisierungstag in Namche Bazaar auf dem Programm. Durch den geringeren Sauerstoffgehalt braucht der Körper Zeit zur Anpassung. Auch leichter, unruhiger Schlaf ist oft die Folge. Am Morgen besteigen wir den Bergkamm oberhalb von Namche. Während des Anstiegs bieten sich schöne Blicke auf die Hauptroute zum Everest Base Camp. Am Bergkamm gelangen wir zum Everest-Aussichtspunkt mit spektakulären Ausblicken. Auf dem Rückweg Mittagessen nahe am Sherpa-Kulturzentrum und Everest-Museum. Nachmittag zur freien Verfügung oder Spaziergang in Namche. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 6: Namche Bazaar (3.445 m) – Deboche (3.770 m), ca. 10 km, 6 Stunden, ↑900 m ↓600 m
Von Namche aus überqueren wir den Dudh Kosi. Die Route führt durch Rhododendronwälder mit Blicken auf Everest und Ama Dablam. Nach dem Passieren von Phunki Tenga steigen wir durch Wald nach Tengboche auf. Vom Kloster aus genießen wir Panoramen auf Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kangtega, Thamserku und Tobuche. Danach 15 Minuten weiter nach Deboche. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 7: Deboche (3.770 m) – Pangboche (3.930 m) – Ama Dablam Base Camp (4.600 m) – Pangboche (3.930 m), ca. 13–14 km, 8 Stunden, ↑850 m ↓700 m
Nach dem Abstieg zum Imja Khola überqueren wir den Fluss und steigen sanft nach Pangboche auf. Nach dem Mittagessen Wanderung zum Ama Dablam Base Camp – eine ruhigere Gegend abseits des Everest-Hauptpfades, direkt am Fuße dieses wunderschönen Berges. Alternativ: kürzerer Weg zum Aussichtspunkt oberhalb des Flusses und Besuch des kleinen Klosters. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 8: Pangboche (3.930 m) – Dingboche (4.410 m), ca. 6 km, 3–4 Stunden, ↑550 m ↓70 m
Von Pangboche wandern wir nach Dingboche. Der Nachmittag dient der weiteren Akklimatisierung. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 9: Dingboche (4.410 m) – Chukhung (4.730 m) – zurück nach Dingboche (4.410 m), ca. 10–12 km, 6–8 Stunden, ↑620 m ↓620 m
Zweiter Akklimatisierungstag mit Möglichkeiten: Wanderung auf den Nagajun Hill (ca. 5.050 m) oder ins Dorf Chukhung mit herrlichen Blicken zur Ama Dablam, zum Makalu und weiteren Gipfeln. Regel: „Hoch aufsteigen, tief schlafen.“ Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 10: Dingboche (4.410 m) – Lobuche (4.931 m), ca. 8 km, 5 Stunden, ↑600 m ↓80 m
Von Dingboche umgehen wir einen Bergrücken oberhalb von Pheriche und erreichen die Moräne des Khumbu-Gletschers. Nach Dughla steigen wir steil zur Endmoräne und weiter zum Sherpa-Denkmal. Von dort etwas abwärts und weiter nach Lobuche. Spektakuläre Gipfel wie Tawache und Nuptse erheben sich über 3.000 m über dem Ort. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 11: Lobuche (4.931 m) – Gorakshep (5.160 m) – Everest Base Camp (5.364 m) – zurück nach Gorakshep (5.160 m), ca. 13 km, 7–8 Stunden, ↑650 m ↓420 m
Nach einem frühen Start folgen wir dem Pfad entlang des Khumbu-Tales. Der Gipfel des über 7.000 m hohen Pumori wird sichtbar. Der Pfad fällt kurz ab zu einem sandigen Gebiet bei Gorakshep (5.160 m, 2–3 Std. von Lobuche). Nach einem leichten Mittagessen brechen wir auf zum Everest Base Camp. Der Pfad führt über Moränen und Gletscher bis an den Khumbu-Eisbruch. Rückkehr nach Gorakshep. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 12: Gorakshep (5.160 m) – Kala Patar (5.545 m) – Lobuche (4.931 m), ca. 10 km, 6 Stunden, ↑450 m ↓680 m
Morgens steigen wir langsam zum Kala Patar auf, dem höchsten Punkt der Reise (5.545 m). Von hier genießen wir grandiose Blicke auf Everest, Lhotse, Nuptse, Pumori und viele weitere Himalaya-Giganten. Nach dem Abstieg Mittagessen in Gorakshep, anschließend Rückweg nach Lobuche. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 13: Lobuche (4.931 m) – Dzong La (4.830 m), ca. 6 km, 4 Stunden, ↑250 m ↓350 m
Wir gehen Richtung Westen zum Cho La Pass, umwandern eine Landzunge des Lobuche-Gipfels und erreichen Dzong La. Mittagspause an einem Gletschersee, danach Abstieg ins Camp am Fuße des Cholatse. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 14: Dzong La (4.830 m) – Cho La Pass (5.400 m) – Dragnag (4.700 m), ca. 10 km, 8 Stunden, ↑600 m ↓730 m
Die Überquerung des Cho La ist anspruchsvoll. Auf der Westseite steigen wir steil über Geröllhänge ins Gokyo-Tal ab. Zickzack-Pfade erleichtern den Abstieg, können aber bei Schnee rutschig sein. Am Ende ein kleiner Gegenanstieg, dann hinunter nach Dragnag (4.700 m). Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 15: Dragnag (4.700 m) – Gokyo (4.800 m), ca. 5 km, 3 Stunden, ↑250 m ↓150 m
Wir überqueren den Ngozumba-Gletscher, steigen auf die Moräne und erreichen die Hütten am malerischen Gokyo-See. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 16: Gokyo (4.800 m) – Gokyo Ri (5.357 m) – zurück nach Gokyo (4.800 m), ca. 6 km, 4 Stunden, ↑570 m ↓570 m
Früher Start zum Gokyo Ri mit atemberaubendem Panorama über Everest, Cho Oyu, Lhotse, Makalu und viele weitere Gipfel. Danach Abstieg und Umrundung des Gokyo-Sees. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 17: Gokyo (4.800 m) – Renjo La (5.360 m) – Langden (4.300 m), ca. 12 km, 7 Stunden, ↑700 m ↓1.200 m
Heute überqueren wir den Renjo La (5.360 m) mit gewaltigen Blicken über die 8000er und steigen ins abgeschiedene Thame-Tal ab. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 18: Langden (4.300 m) – Thame (3.800 m) – Namche Bazaar (3.445 m), ca. 14 km, 7 Stunden, ↑300 m ↓1.100 m
Wir steigen talabwärts nach Thame und weiter nach Namche Bazaar. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).
Tag 19: Namche Bazaar (3.445 m) – Lukla (2.840 m), ca. 16 km, 6 Stunden, ↑600 m ↓1.200 m
Der Pfad führt durch das Dudh-Kosi-Tal bergab und mit einem kurzen Schlussanstieg zurück nach Lukla. Übernachtung im Teehaus Lodge, (F|M|A).