Höhepunkte Tibets – Kulturreise zum Dach der Welt
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Lassen Sie sich auf dieser exklusiven Tibetreise von der spirituellen Atmosphäre, der einzigartigen Kultur und den spektakulären Landschaften Tibets verzaubern. Von Lhasa über das beeindruckende Mt. Everest Base Camp bis in die heilige Mt. Kailash Region und weiter in den entlegenen Westen nach Ngari, wo einst das sagenumwobene Guge-Königreich blühte – diese Kulturreise durch Tibet bietet Ihnen unvergessliche Eindrücke und tiefe Einblicke in das Herz des Himalayas.
Während unserer Exkursion besuchen wir bedeutende Orte wie den Norbulingka-Palast, den majestätischen Potala-Palast, den ehrwürdigen Jokhang-Tempel und die lebendige Barkhor-Straße. Unsere Reise führt uns weiter in den Westen zu imposanten Zielen wie dem Everest Base Camp und dem höchstgelegenen Kloster der Welt, dem Rongbuk-Kloster. Auf dem Weg zum Manasarovar-See und dem heiligen Berg Kailash, der sich auf dem windgepeitschten tibetischen Plateau erhebt, entdecken wir eindrucksvolle Klosteranlagen auf Felsvorsprüngen, begegnen robusten und gastfreundlichen Tibetern, sehen Yak-Herden und bestaunen die majestätischen Himalaya-Gipfel sowie glitzernde, türkisfarbene Hochgebirgsseen.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise ist das geheimnisvolle, versunkene Guge-Königreich – eine einst mächtige Zivilisation, die vom 10. bis 17. Jahrhundert in Westtibet ihre Blütezeit erlebte. Selbst die Ruinen beeindrucken noch heute mit hoch aufragenden Tempeln, Palästen und Festungen, die tiefe Einblicke in das reiche kulturelle Erbe der Region gewähren. Unsere unvergessliche Reise endet mit der Rückkehr nach Lhasa, wo wir die Schönheit und Spiritualität Tibets noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen.
Diese Reise ist zweifellos eine Entdeckungsreise fürs Leben, die bleibende Erinnerungen hinterlässt.
Tag 1: Ankunft in Lhasa (3.656 m) – Begrüßung und Willkommensessen
Nach der Ankunft am Flughafen werden Sie von unserem örtlichen tibetischen Reiseleiter und Fahrer empfangen und zum Hotel gebracht. Die Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum von Lhasa dauert etwa 1½ Stunden. Nehmen Sie sich nach der Ankunft Zeit, sich im Hotel auszuruhen und an die Höhe (3.600 m) zu gewöhnen. Es ist ratsam, sich in den ersten Tagen körperlich zu schonen und viel Wasser (min. 3 Liter) zu trinken. Ab jetzt sollten Sie immer eine Flasche Wasser dabeihaben und beim Aufenthalt im Freien einen Sonnenhut tragen. Am Abend erwartet Sie ein traditionelles Willkommensessen. Übernachtung im Hotel (A).
Tag 2: Sightseeing in Lhasa (3.656 m) – Sera-Kloster, Potala-Palast, Jokhang-Tempel & Barkhor-Straße
Heute widmen wir uns den bedeutendsten religiösen und kulturellen Orten Lhasas. Am Vormittag besuchen wir das Sera-Kloster, eines der drei großen Gelug-Klöster. Besonders eindrucksvoll sind die lebhaften, gestenreichen Mönchsdebatten, die am Nachmittag im Hof stattfinden und einen faszinierenden Einblick in die Praxis des tibetischen Buddhismus geben. Am frühen Nachmittag besichtigen wir den Potala-Palast, das Wahrzeichen Tibets und UNESCO-Weltkulturerbe. Der imposante Palast mit seinen zahlreichen Kapellen, Reliquienstupas und Wohnbereichen der Dalai Lamas vermittelt einen tiefen Eindruck von der religiösen und politischen Geschichte des Landes. Bitte beachten Sie, dass im Inneren Fotografieren nicht erlaubt ist und der Reisepass vorgelegt werden muss. Im Anschluss geht es in das historische Zentrum Lhasas zum heiligen Jokhang-Tempel, dem wichtigsten Pilgerort Tibets. Rund um ihn verläuft die traditionelle Barkhor-Straße – ein lebendiger Pilgerweg und gleichzeitig ein historischer Basar, der das authentische Lhasa besonders gut widerspiegelt. Am Abend bietet sich ein erneuter Spaziergang durch die stimmungsvoll beleuchtete Barkhor-Straße an, die nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Übernachtung im Hotel (F)
Tag 3: Lhasa – Samye-Kloster (3.540 m) – zurück nach Lhasa, 360 km / ca. 4 Stunden Am heutigen Tag fahren wir von Lhasa zum Samye Kloster. Samye ist das älteste buddhistische Kloster Tibets und wurde bereits im 8. Jahrhundert unter König Trisong Detsen gegründet. Besondere Berühmtheit erlangte es als erster Ort, an dem buddhistische Mönche offiziell ordiniert wurden und damit als Geburtsstätte des tibetischen Klosterwesens. Seine außergewöhnliche Gestaltung macht Samye einzigartig, denn die gesamte Anlage wurde als Mandala konzipiert. Der zentrale, mehrstöckige Haupttempel symbolisiert den Weltenberg Meru, während die umliegenden Kapellen und Höfe die Kontinente, Meere und Himmelsrichtungen der buddhistischen Kosmologie darstellen. Auch architektonisch ist Samye besonders bemerkenswert, da es indische, nepalesische und chinesische Stile harmonisch miteinander verbindet. Die farbenprächtigen Innenräume, alten Mandala-Darstellungen und heiligen Reliquien vermitteln bis heute eine spirituelle Atmosphäre, die diesen Ort für Pilger wie Reisende gleichermaßen bedeutsam macht. Am Nachmittag kehren wir entlang derselben landschaftlich eindrucksvollen Route zurück nach Lhasa. Übernachtung im Hotel (F).
Tag 4: Lhasa – Yamdrok-See – Gyantse (3.977 m) – 270 km / ca. 5 Stunden Fahrt
Heute fahren wir nach Gyantse, etwa 270 km von Lhasa entfernt. Die Straße führt entlang des Yamdrok-Sees, eines riesigen, türkisblauen Sees auf 4.300 m Höhe, und weiter hinauf zum Karo-La-Pass (5.010 m) mit spektakulärem Blick auf die Gletscher. Unterwegs besuchen wir das Samding-Kloster, das auf einer Halbinsel etwa 90 m über dem See thront. Nach der Zerstörung im Jahr 1959 wird es heute wiederaufgebaut. Samding ist der Sitz von Dorje Pakmo, der höchsten weiblichen Inkarnation in Tibet und der dritthöchsten Würdenträgerin nach dem Dalai Lama und dem Panchen Lama.
Nach etwa drei Stunden erreichen wir den Kamba-Pass (4.700 m) mit einem herrlichen Blick auf den heiligen Yamdrok-See. Entlang des Sees geht es weiter bis nach Nangartse (4.300 m), wo wir eine Mittagspause einlegen. Am Nachmittag fahren wir weiter zum Korala-Pass (5.045 m) und bestaunen den beeindruckenden Nojin-Kangsang-Gletscher (7.206 m). Kurz vor Gyantse sehen wir ein weiteres türkisfarbenes Wasserreservoir, eingebettet in eine wunderschöne Berglandschaft. Gyantse, umgeben von einer alten Stadtmauer und überragt von einer Festung aus dem Jahr 1390, ist bekannt als die „Stadt der Helden“ für ihren Widerstand gegen die britische Tibetexpedition von 1903–1904. Ein Höhepunkt ist das Chöde-Kloster mit dem gewaltigen „Kumbum“, einer vierstöckigen begehbaren Stupa mit 108 Kapellen und zahllosen Wandmalereien. Übernachtung im Hotel (F).
Tag 5: Gyantse – Shigatse – Sakya (4.200 m) – Besuch der Klöster Shalu und Tashilunpo – 240 km / ca. 5 Stunden Fahrt
Wir fahren zunächst nach Shigatse, dem landwirtschaftlichen Zentrum Tibets. Unterwegs halten wir am Shalu-Kloster, das die ältesten erhaltenen Wandmalereien Tibets beherbergt. In Shigatse besuchen wir das Tashilunpo-Kloster, den Sitz des Panchen Lama, der als Wiedergeburt des Buddha des unendlichen Lichts gilt. Das 1447 vom ersten Dalai Lama gegründete Kloster beherbergt zahlreiche bedeutende Heiligtümer, darunter Reliquien Buddhas Shakyamuni, die Halle des Maitreya sowie eine außergewöhnliche Sammlung von Statuen und Geschenken. Anschließend fahren wir weiter nach Sakya und besichtigen das gleichnamige Kloster, das im 13. und 14. Jahrhundert das politische Zentrum Tibets war. Übernachtung im Hotel (F).
Tag 6: Fahrt Sakya nach Saga 4.640 m tibetisches Hochplateau und Nomadenlandschaften – 260 km / 4–5 Std Fahrt
Die Strecke nach Saga führt über weite, offene Hochplateaus, in denen das Licht klar und die Landschaft nahezu grenzenlos wirkt. Unterwegs begegnen wir tibetischen Nomaden, deren dunkle Filzzelte wie kleine Punkte in der Steppe stehen und von einer Lebensweise erzählen, die eng mit der Natur verbunden ist. Yak- und Ziegenherden ziehen gemächlich über die trockenen Weiden, während sich am Horizont sanfte Bergzüge erheben. Mit jedem Kilometer wird Westtibet ursprünglicher. Die weiten Ebenen, windgeformten Täler und das wechselnde Spiel von Licht und Schatten verleihen der Landschaft eine besondere Tiefe. Saga erscheint schließlich als lebendiger Knotenpunkt mitten im Hochland, an dem Reisende, Pilger und Nomaden zusammenkommen, bevor sie weiter in Richtung Kailash aufbrechen. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 7: Saga – Fahrt zum Manasarovar See – erste Blick auf den Kailash – 277 km / 4–5 Std Fahrt
Die Reise führt uns weiter in den Westen Tibets, bis wir am Nachmittag den heiligen Manasarovar See erreichen, der wie ein schimmernder türkisfarbener Spiegel in der endlosen Weite des Hochlands ruht. Er gilt im Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und in der alten Bön-Tradition als einer der heiligsten Orte überhaupt und wird seit Jahrtausenden von Pilgern umrundet, die im klaren Wasser und der stillen Atmosphäre Reinigung, Segen und innere Klarheit suchen. Die Farbe des Sees wandelt sich im Tageslicht von tiefem Blau zu hellem Türkis, und die klare Höhenluft lässt den Horizont weit, rein und grenzenlos erscheinen. Über dem See erhebt sich der mächtige Berg Kailash mit seinen 6.638 Metern Höhe, ein Berg von nahezu vollkommener Pyramidenform, dessen Erscheinung seit jeher als Manifestation spiritueller Kraft verstanden wird. Für alle großen Religionen des Himalaya ist er der Sitz göttlicher Energien und das symbolische Zentrum des Universums. Aus Respekt vor seiner Heiligkeit ist das Besteigen des Kailash streng verboten, und kein Mensch hat seinen Gipfel jemals betreten. Weltweit einzigartig ist seine Rolle als Ursprung großer asiatischer Ströme, denn an seinen Flanken entspringen der Indus, der Sutlej, der Brahmaputra und der Karnali als Hauptzufluss des Ganges. Diese Flüsse tragen die kulturelle, geographische und spirituelle Bedeutung des Kailash weit über Tibet hinaus. Am Manasarovar angekommen genießen wir die Stille des Hochlands und den kraftvollen Anblick dieser beiden heiligen Orte, deren Verbindung seit Jahrtausenden Legenden, Pilgerwege und spirituelle Traditionen prägt. Die Fahrt entlang der Parikrama des Sees schenkt immer wieder neue Perspektiven auf das klare Wasser, die umliegenden Gipfel und den Kailash, der im Licht des Nachmittags seine Form wie ein uralter Tempel der Natur in die Weite des Himmels zeichnet. In dieser friedvollen Szenerie scheint es, als würden sich die Linien von Himmel und Erde sanft am Ufer des Sees berühren. Übernachtung im Manasarovar Hotel, (F).
Tag 8: Fahrt Manasarovar nach Zanda Tal 3.800 m Chiu Kloster und Thirthapuri Quellen – 340km / ca. 5 Std Fahrt
Wir beginnen den Tag am Chiu Kloster, das eindrucksvoll auf einem Felsen über dem Manasarovar thront und einen weiten Blick über den glitzernden See und das stille Hochland eröffnet. Die verwitterten Mauern, die flatternden Gebetsfahnen und die einsame Lage verleihen dem Kloster eine besondere, fast zeitlose Ausstrahlung. Anschließend fahren wir zu den heißen Quellen von Thirthapuri, einem alten Pilgerort, der eng mit den Legenden rund um den Kailash verbunden ist. Die warmen Quellen sprudeln inmitten einer kargen Felsenlandschaft und werden seit Jahrhunderten als Ort der Reinigung und Erneuerung verehrt. Von dort führt die Straße durch die weiten Steintäler Westtibets, vorbei an bizarr erodierten Felsformen, kleinen Nomadensiedlungen und endlos wirkenden Ebenen. Die Landschaft wirkt wie ein natürliches Museum uralter Erdgeschichte. Am Nachmittag erreichen wir das historische Zanda Tal, einst das kulturelle und politische Zentrum des Königreichs Guge, dessen Spuren bis heute in der gesamten Region sichtbar sind. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 9: Zanda Tal – Guge Ruinen 3.800 m Tsaparang Festung und Tholing Kloster – ca. 2 Std Fahrt
Noch vor Sonnenaufgang fahren wir zu den Ruinen des einst mächtigen Guge Königreichs, das über Jahrhunderte das religiöse, kulturelle und politische Zentrum Westtibets war. Guge spielte eine entscheidende Rolle in der Wiederbelebung des Buddhismus in Tibet, denn von hier aus wurden bedeutende Übersetzungen, Reformen und religiöse Impulse in das gesamte Hochland getragen. Die Festungsstadt Tsaparang, die sich terrassenartig an einen steilen Berghang schmiegt, war der glanzvolle Sitz dieser Dynastie. Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Felsen berühren, leuchtet die antike Stadt in warmen Goldtönen auf und lässt die Geschichte der Könige, Mönche und Händler, die hier vor über tausend Jahren lebten, noch einmal aufscheinen. Von den oberen Tempeln öffnet sich der Blick auf eine Landschaft, die in ihrer endlosen Weite wie ein Meer aus Sand, Stein und Licht wirkt. Die tief eingeschnittenen Täler, die scharf erodierten Lehmburgen und die sanften Plateaus schaffen eine Szenerie, die zugleich surreal und uralt erscheint. In der Ferne ragen Berge aus unterschiedlichen Regionen empor: schneebedeckte Himalayagipfel im Süden, die kargen Höhenzüge des westtibetischen Plateaus im Norden und die fernen Ausläufer des Karakorum, die sich am Horizont wie eine schimmernde Mauer abzeichnen. Dieses Panorama unterstreicht eindrucksvoll, warum Guge einst als strategischer und spiritueller Mittelpunkt zwischen Indien, Tibet und Zentralasien galt.
Im Anschluss besuchen wir das Tholing Kloster, das älteste Kloster Westtibets und ein bedeutendes Zentrum der buddhistischen Lehre. Seine Fresken, die zu den wertvollsten Kunstschätzen Tibets zählen, erzählen von einer Zeit, in der Gelehrte, Künstler und Pilger aus verschiedenen Kulturen hier zusammenkamen und eine Blüte der Spiritualität schufen. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 10: Zanda – Purang ca 3.900 m Piyang Höhlentempel und Berglandschaften 6–7 Std Fahrt
Die heutige Etappe führt uns tief durch das steinerne Westtibet, eine Region, deren Landschaft von Wind, Zeit und uralter Geologie geformt wurde. Die Straße windet sich durch endlos erscheinende Täler, vorbei an scharf erodierten Felsformationen, die wie natürliche Skulpturen aus der Erde wachsen. Immer wieder öffnet sich der Blick auf weit entfernte Bergketten, deren schneebedeckte Gipfel im klaren Licht des Hochlands glitzern und die Grenze zwischen Tibet, Indien und Nepal anklingen lassen. In Piyang besuchen wir die berühmten Höhlentempel, die hoch oben in den Fels eingelassen sind. Hier begegnet uns die große Kunstfertigkeit der Guge Epoche in Form feiner Wandmalereien, die Szenen aus dem buddhistischen Kosmos zeigen. Die Farben, obwohl jahrhundertealt, besitzen eine erstaunliche Lebendigkeit und spiegeln den kulturellen Reichtum wider, der diese Region einst zu einem bedeutenden spirituellen Knotenpunkt machte. Die Stille in den Höhlen, kombiniert mit dem Blick auf die weite Hochlandlandschaft, verleiht dem Ort eine besondere, beinahe mystische Atmosphäre. Nach der Besichtigung setzen wir die Fahrt nach Purang fort. Auch hier begleiten uns weite Ebenen, felsige Schluchten und das charakteristische Wechselspiel aus Licht und Schatten, das die Landschaft Westtibets so eindrucksvoll wirken lässt. Am späten Nachmittag erreichen wir Purang, eine kleine, lebendige Grenzstadt am Schnittpunkt jahrtausendealter Handels- und Pilgerrouten. Übernachtung im Hotel
Tag 11: Fahrt Purang nach Old Tingri (4.300 m) Himalaya Panorama und Hochlandtiere – ca. 6 Std Fahrt
Die Fahrt nach Old Tingri führt durch einige der weitesten und unberührtesten Landschaften des westtibetischen Hochlands. Immer wieder kreuzen Yaks die kargen Ebenen, Wildesel ziehen ruhig über die Steppe, und mit etwas Glück sieht man die anmutigen Schwarzhalskraniche, die hier ihre Brutgebiete haben. Die Stille dieser Region wirkt tief und weit, nur unterbrochen vom Wind, der über die offenen Ebenen streicht. Je näher wir Old Tingri kommen, desto deutlicher ragen die weißen Pyramiden der Himalaya-Achttausender am Horizont auf. Old Tingri selbst liegt in einer breiten, offenen Ebene und bietet einen der eindrucksvollsten Panoramablicke Tibets. Von hier aus erscheinen Everest, Cho Oyu und Makalu wie eine strahlende Krone aus Eis und Fels, die sich majestätisch aus der Erdkruste erhebt. Dieser Ausblick hat über Generationen von Reisenden und Entdeckern gleichermaßen erstaunt und inspiriert. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 12: Fahrt Old Tingri nach Rongbuk – Everest Base Camp (5.000 m) Rongbuk Kloster und Everest Nordwand – ca. 3,5 Std Fahrt
Die heutige Strecke führt uns immer tiefer in die Hochgebirgswelt des Himalaya. Schon weit vor Rongbuk erscheinen die scharfen Konturen des Everest deutlich am Himmel. Das Rongbuk Kloster, das höchstgelegene Kloster der Welt, liegt eingebettet in eine großartige Landschaft aus Schuttkegeln, Gletscherflüssen und nahen Eisriesen. Die schlichte Bauweise und die Ruhe des Klosters schaffen einen Ort intensiver spiritueller Präsenz. Von hier aus bringt uns ein kurzer Transfer zum Everest Base Camp. An diesem Punkt eröffnet sich der direkte Blick auf die mächtige Nordwand des Mount Everest, deren steile Eis- und Felsflanken wie ein gewaltiger Thron in den Himmel ragen. Das Erlebnis, diesem legendären Berg so nahe zu stehen, ist ein Moment von großer Tiefe – jeder Atemzug trägt die Klarheit der Höhe und die Magie der Landschaft in sich. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 13: Fahrt Rongbuk nach Shigatse (3.900 m) Himalaya Hochplateau und Cho Oyu – ca. 6 Std Fahrt
Auf der Rückfahrt von Rongbuk nach Shigatse entfaltet sich noch einmal die ganze Weite des tibetischen Hochplateaus. Die Straße führt durch abgelegene Täler, an Nomadenlagern vorbei und über Pässe, die grandiose Blicke auf die Gipfel der großen Himalaya-Kette ermöglichen. Besonders eindrucksvoll erscheinen Cho Oyu und Shishapangma, die mit ihren gewaltigen Gletschern und perfekten Gipfelpyramiden das Panorama dominieren. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Grasflächen, steinigen Hochplateaus und schier endlosen Horizonten. Dieser Abschnitt der Reise wirkt wie eine stille Rückschau auf die vergangenen Tage im Westen Tibets – ein guter Moment, um die vielen Eindrücke noch einmal in Ruhe wirken zu lassen. In Shigatse angekommen erwartet uns ein herzliches Abschieds-Kulturdinner. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 14: Shigatse – Lhasa 3.656 m Friendship Highway und tibetische Dörfer – 270 km / ca. 4 Std Fahrt
Die letzte Etappe entlang des Friendship Highway führt durch freundliche tibetische Dörfer, weite Felder und sanft geschwungene Täler. Immer wieder ziehen Stupas, Gebetsfahnen und kleine Bauernhäuser am Fenster vorbei und geben einen letzten Einblick in das ländliche Alltagsleben Tibets. Nach der Ankunft in Lhasa steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Ob ruhige Spaziergänge, ein letzter Besuch auf dem Markt oder eine entspannende Pause im Hotelgarten – dies ist ein idealer Moment, die Reise auf sich wirken zu lassen. Übernachtung im Hotel, (F).
Tag 15: Abschied von Tibet – letzte Eindrücke und Rückreise
Der letzte Tag steht bis zur Abreise frei zur Verfügung. In der klaren Morgenluft von Lhasa lässt sich noch einmal die besondere Atmosphäre des tibetischen Hochlands spüren. Anschließend fahren wir zum Flughafen, wo wir uns von den Bergen, den Klöstern und der Weite des Landes verabschieden. Ein Abschied, der oft lange im Herzen bleibt. Übernachtung im Hotel, (F).
Wir behalten uns das Recht vor, Programmänderungen aufgrund besonderer Ereignisse, höherer Gewalt oder wetterbedingter Umstände vorzunehmen.
F = Frühstück | M = Mittagessen | A = Abendessen
Sie können diese Reise gegen Aufpreis auch für Ihre Gruppe zu einem individuellen Datum buchen.
Deutschsprachige Reiseleitung
Englischsprachige Reiseleitung
07. Juni 2026
2.990 €
Unverbindlich anfragenVerbindlich buchen
28. Juni 2026
2.990 €
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18. Juli 2026
2.990 €
Unverbindlich anfragenVerbindlich buchen
31. Juli 2026
2.990 €
Unverbindlich anfragenVerbindlich buchen
16. August 2026
2.990 €
Unverbindlich anfragenVerbindlich buchen
20. September 2026
2.990 €
Unverbindlich anfragenVerbindlich buchen
Reisedauer: 15 Tage
Preis: 2.990 € pro Person im Doppelzimmer
Gruppengröße: min. 4 Personen (alle Termine mit Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmer)
Einzelzimmerzuschlag: 480 €
Was ist enthalten:
- Flughafentransfers innerhalb Tibet
- Alle notwendigen Landtransfers mit Privatfahrzeug/Bus
- Unterkunft und Frühstück während der gesamten Tour
- Willkommensdinner
- Englischsprachiger tibetischer Reiseführer
- Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
- Erlaubnis, National Park Zugang/Naturschutzgebühren, Mitarbeiterversicherungen
- TTB und Everest Permits
- Trinkwasser während der Tour
- Sauerstoffmesser (Oximeter)
Nicht enthalten:
- Internationale Flüge
- Zusätzliche Touren und Mahlzeiten, welche nicht erwähnt wurden
- Visum Tibet (derzeit 30 Tage Freivisum)
- Getränke außer Wasser
- Persönliche Rechnungen
- Versicherung (für Storno, Unfall, Gesundheit, Notfall, Evakuierung und Verlust, Diebstahl von Gepäck oder Beschädigung von Gepäck und persönliche Auswirkungen)
- Trinkgelder
Tibet/China: Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können bis zu 30 Tage visumfrei in die Volksrepublik China für geschäftliche, touristische, Besuchs- und Transitzwecke einreisen. Die visumfreie Einreise für 30 Tage gilt voraussichtlich bis zum 31.12.2026.
Das Tibet-Permit wird von uns für Sie beantragt.
Bitte beachten Sie, dass für Journalisten, Berufssoldaten, hohe Regierungsbeamte und Diplomaten keine Tibet-Genehmigungen ausgestellt werden und eine Einreise nach Tibet daher nicht möglich ist.
Versicherungen
Eine Reisekranken-Versicherung (mit Bergungskosten) ist für Ihre eigene Sicherheit unerlässlich und Voraussetzung für die Buchung unserer Reisen. Im Falle eines Unfalles in den Bergen, der einen Helikopter nötig macht, fliegt dieser nicht los, bevor nicht die vollständige Kostenübernahme geklärt ist.
Unbedingt empfohlen ist der Abschluss einer Reiserücktrittversicherung. Gerade Flüge zu Schnäppchenpreisen sind meistens nicht kostenfrei umbuchbar bzw. zu stornieren. Auch könnten in Tibet/China Komplikationen mit dem Wetter, mit Ihrer Gesundheit usw. auftreten, die einen Abbruch der Reise erzwingen.
Wir haben die ERGO (Reiseversicherung) gebeten für Sie unterschiedliche Leistung Pakete zusammenzustellen. Sie können die für Sie passende Reisekranken-Versicherung unter www.reiseversicherung.de buchen.
Bitte beachten: Die Versicherungen der ERGO empfehlen wir Reisenden mit Wohnsitz in Deutschland und Österreich. Andere Staatsbürger sind gebeten ihre Reiseversicherung über einen Versicherungsanbieter ihres Landes zu buchen. Wir weisen darauf hin, dass geoDiscovery Tours seinen Gästen die Buchung der Reiseversicherung über die ERGO leidglich nur empfiehlt und keine Verantwortung für die vertraglichen Inhalte zwischen dem Reisegast und dem Versicherungsanbieter übernimmt. Es ist jedem Reisegast frei gestellt, seine Reiseversicherung über die ERGO oder einem anderen Anbieter zu buchen.
Hinweise
- In den Gästehäusern am Manasarovar-See stehen keine Einzelzimmer zur Verfügung. Hier sind nur Mehrbettzimmern verfügbar
- Sollten während der Hochsaison, zu Festivals oder zusätzlichen Terminen Unterkünfte nicht verfügbar sein, werden wir eine gleichwertige Alternative für Sie buchen. Dies stellt keinen Grund für eine Preisminderung dar. Vor allem während des Saga Dawa Festivals kann es zu einem großen Andrang an Pilgern kommen, und es kann zu Verzögerungen bei der Essenszubereitung in den Gästehäusern kommen
- Wegen den langen Distanzen sind lange und ermüdende Fahrten an manchen Tagen unvermeidbar
- Aufgrund der Höhenlage von über 5000 m sind gute körperliche Gesundheit, Fitness und Durchhaltevermögen unerlässlich
- Teamgeist, Toleranz gegenüber fremden Kulturen und ein gewisser Verzicht auf Komfort werden vorausgesetzt
- Generell müssen Sie sich, außerhalb von Lhasa, auf sehr einfache sanitäre Anlagen einstellen
Die von uns gebuchten Hotels sind wie folgt:
Lhasa: Kyichu Hotel
Gyantse: Yuto Hotel
Shigatse: Shigaryancha Hotel
Xegar: Everest Hotel
Kyirong: Pintsokangsa Hotel oder Jilong Grand Hotel
Sakya: Yuanfu Hotel
Saga: Qiangjibu Hotel
Damxong: Holygoat
Old Tingri: Snow Leopard
Manasorover: Guest House
Darchen: Yuangfang Hotel
Zanda Valley: Chongqin Hotel
Tour Programm
Das Reiseprogramm ist bei allen von uns empfohlenen Reisen optimal abgestimmt. Es kann jedoch passieren, dass ohne Vorankündigung Straßen gesperrt oder unbefahrbar sind, dass aufgrund von Verkehrsstau, Benzinknappheit oder Erdrutsch mehrstündige Wartezeiten entstehen, dass der Zugang zu Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Gründen gesperrt sein kann, oder andere Einschränkungen wie Flugverspätungen oder gar -streichungen wegen schlechten Wetters, Streiks, Gesundheit der Teilnehmer oder ungünstige Verhältnisse beim Trekking die Durchführung des Reiseprogramms erschweren, oder im schlimmsten Fall unmöglich machen. Unsere Reiseführer vor Ort sind jedoch auf solche Situationen eingestellt und werden bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu Ihrer Zufriedenheit zu erreichen. Die Unannehmlichkeiten halten sich so meist in Grenzen. Trotzdem muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass aus genannten Gründen Programmänderungen jederzeit möglich sind und nicht im Verantwortungsbereich des Veranstalters liegen. Daraus entstehende Kosten gehen zu Lasten des Reisenden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bitte beachten Sie, dass unsere Reisen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sind.
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Reiseinformationen im Überblick
- Dauer: 14 Tage
- Reiseart: Hotel / Gast Haus
- Beste Reisezeit: Mai / Juni / Juli / August / Sep / Okt
- Schwierigkeit: Einfach
- Max. Höhe: 5.000 m
- Gruppengröße: Min. 4 Personen (alle Termine mit Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmer)
- Reiseleitung: Englischsprachiger tibetischer geschulter Reiseleiter
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Schwierigkeit:
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Fitness:
- Preis: 2.990,00 €
-
Einzelzimmer-Zuschlag:
480,00 €
Tibet



