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Nepal Reise vom 01.04.-27.04.2022


„Endlich, nach vielen Jahren der Sehnsucht und der Absagen“.
Der Himalaya hat mich gefesselt seit ich vor über 40 Jahren das Buch von Peter Habeler „Der einsame Sieg“ in die Finger bekam. Nun endlich nach vielen Jahren hat es endlich geklappt: 4 Wochen eintauchen in die Kultur und in die Stille der grandiosen Bergregion des Himalayas.
Coronabedingt entgegen meiner ersten Planung nicht in Kombination mit Bhutan oder Ladakh, sondern Nepal pur.
Ich danke hier nochmals explizit Frau Kolay, die durch die Corona- bedingten Absagen und Tour Änderungen meinerseits, nie die Geduld verloren hatte und mir letztendlich durch ihre Flexibilität und ihrer Mitarbeiter eine „Traumreise“ ermöglichte.
Die Reisezeit Frühjahr und der erste Teil der Tour war mit der Erwartung geknüpft durch verschiedene blühende Vegetationszonen zu wandern, was auch speziell weiter oben mit den so, dem Mitteleuropäer unbekannten und zu dieser Zeit blühenden Rhododendrenwäldern erfüllt wurde.
Der erste Teil war zum Mardi Himal Base Camp, von 900- 4500m geplant, eine unvergessliche Wanderung durch die Vegetationszonen dieser Region. Tropen-Wälder bis auf über 4000m, nebelverhangene Berghänge, der Fishtail (Machapuchre) in Sicht (wenn es das Wetter erlaubte) ging es hoch über teilweise viele Stufen. Tolle Blicke, speziell frühmorgens auch auf die Annapurna Range sorgten für viel Motivation sehr früh aufzustehen und immer höher zu klettern.
Die Auswahl der Guides (Vater und Sohn) und zweier Träger für unsere kleine Gruppe (4 Personen) war ausgezeichnet, so dass jeder sein Tempo laufen konnte, Details mit der Kamera geduldig einfangen konnte, oder aber auch einfach die menschenleere Stille in einigen Abschnitten genießen konnte.
Für den zweiten Teil der Reise in die Everest Region wurde hier oben sehr schnell klar, dass ich meine weiteren Wochen nicht im Getümmel von Touristen verbringen wollte, sondern alleine (mit einem Führer und Träger) hoch oben, da wo es keine Licht- und
Lärmverschmutzung gibt, wo die Luft noch kühl und rein (wenn auch sauerstoffarm) ist. Und so war schnell in Abstimmung mit dem geoDiscovery Tours Management eine Änderung der Tour in Richtung Gokyo und dann zum Renjola- Pass (5400m) organisiert. Alles sehr unkompliziert abgestimmt, ohne weitere Formalitäten sind wir dann nach Lukla geflogen (wg Wetter aber
leider ein Tag verspätet), in mehreren Tagesetappen zum Gokyo- Lake auf 4.800m gelaufen um dann früh um 5 Uhr bei beginnendem Tageslicht mit (Fast) Vollmond den Pass in Angriff zu nehmen. Bereits gegen 9 Uhr standen wir alleine auf dem Pass und haben wir den König der Berge, den Everest in Ruhe bestaunen können.
30 min später ging es dann auch schon wieder bergab in das einsame, karge Tal nach Lungdhe, dann Thame den Geburtsort von Tenzing Norgay, dem dortigen Kloster (mit einem deutschen Mönch als Lehrer) und dann weiter zum Nonnenkloster in Thamo, wo wir bei einem reizenden Sherpa- Paar direkt am Kloster übernachtet haben um dann auch gleich zwei Pujas mit den Nonnen mitzuerleben.
Nach dem sehr abenteuerlichen und wilden Weg zurück nach Lukla und einer weiteren, großen und kraftvollen Puja mit Buttertee in dem dortigen Männerkloster (sehr besuchenswert) haben wir es doch nach einem Tag Verspätung durch den Flugausfall bei
Anreise noch geschafft auch noch über Bhaktapur, Patan zu fahren um dann noch ein paar Tage in dem Resort und Kloster Namo Buddha zu verbringen und noch weiter in die Buddhistische Kultur einzutauchen.
Auch meine komplizierte Rückreise über Delhi mit den unendlichen Formalitäten, wie auch einem PCR Test, wurde von Frau Kolay und ihrem lokalen Team super fokussiert abgewickelt.
Ich kann, wenn jemand etwas unkonventioneller, mit kleinen Gruppen, oder aber auch alleine nach Nepal (oder Tibet, Ladakh, Bhutan) reisen will geoDiscovery Tours uneingeschränkt empfehlen.

Gerne stehe ich bei Rückfragen zur Verfügung (balling@newballo.de).


Namaste
Lothar Balling