Tief in mir bleibt die Bewunderung für Land und Leute

Gemeinsam mit unseren Guides und den Trägern zogen wir, vier Nepalbegeisterte von  Jomsom auf den Trekking Spuren Mustangs, oder was davon übrig ist, los. Da in Mustang der Straßenbau gerade vorangetrieben wird, mussten wir die Route ändern und auch schon mal auf abenteuerliche Jeepfahrten umsteigen. Das Ganze war dann aber doch eine gelungene Reise, anders als geplant, aber angefüllt mit enormen Eindrücken.

Ein Bericht  des ital. Tibetforschers Tucci über Mustang hatte mich so fasziniert, dass ich unbedingt das noch bis in die 90 Jahre verborgene Königreich besuchen wollte. Der König lebt nicht mehr und inzwischen schreitet die Erschließung dieser Region zusehends fort (Straßenbau). Erlebt haben wir trotzdem vieles! Dank unserer unermüdlichen Guides konnten wir nicht nur die wunderbaren Berge des Himalayas bestaunen, sondern auch Täler, Schluchten und Pässe mit all unserer Wanderlust bezwingen. Belohnt wurden wir mit herrlichen Ausblicken auf die wundabaren Berge, wir erkundeten romantische Dörfer mit alten Klöstern, Chörten und Mani Steinen. Begegnet sind wir Menschen, die ihr kulturelles Erbe im Alltag lebendig halten. Verwurzelt in ihren Traditionen sind Alltag und Arbeit eine tägliche Herausforderung. Wir besuchten Klöster und sahen beeindruckende Kunstwerke aus vergangenen Zeiten.  

Glücklich und dankbar für all die Eindrücke sind wir zurückgekehrt von einer Reise in eine andere Zeit. Tief in mir bleibt die Bewunderung für Land und Leute. Ein herzlicher Dank geht an unsere Guides und Träger, ohne sie und der täglichen Portion Dal Bhat wären wir nicht so weit gekommen.

Ein großes Dankeschön auch an Gülüstan Kolay, die mit ihrem Team vor Ort das alles organisiert, für individuelle Wünsche ein Ohr hatte und uns ihr ganz persönliches Kathmandu gezeigt hat.

Vera M.


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